Mieten-oder-Kaufen-Rechner: Wer hat am Ende mehr Vermögen?

Kurz gesagt

Der Mieten-oder-Kaufen-Rechner vergleicht das Vermögen eines Käufers mit dem eines Mieters, der sein Eigenkapital und jede gesparte Differenz anlegt. Wer im Monat weniger zahlt, investiert den Rest. Das Ergebnis hängt stark von Zins, Wertsteigerung, Depotrendite und Mietsteigerung ab; eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht.

Mieten-oder-Kaufen-Rechner

Beispielszenario
Zum Ergebnis springen
Objekt und Kauf

Grunderwerbsteuer 6,5 % seit 01.01.2015 (Quelle).

Beispiel 1,5 % (Verbraucherzentrale: 1–1,5 %).

Beispiel 3,57 %. § 656c BGB: Beauftragen beide Seiten den Makler, zahlen beide gleich viel.

Zum Beispiel Makler beim Verkauf. 0 % = Immobilie wird nicht verkauft bewertet.

Laufende Kosten des Eigentümers
Instandhaltung angeben in

Beispiel 14,40 €/m²: ImmoWertV-Modellwert, für 2026 mit dem Verbraucherpreisindex fortgeschrieben. Ältere Gebäude brauchen oft mehr.

Verwaltung u. Ä. Beispiel 36,58 € (ImmoWertV, fortgeschrieben: 439 € im Jahr je Eigentumswohnung).

Betriebskosten, die Mieter und Eigentümer gleich tragen (Heizung, Wasser, Grundsteuer …), fallen aus dem Vergleich heraus.

FinanzierungBeispielszenario

Beispiel 4,0 % (Bundesbank: 4,04 % effektiv, 10+ Jahre, Aug. 2026).

Rate festlegen über

Beispiel: wie heute. Keine Zinsprognose.

Miete

Beispiel 2 % (Destatis: Nettokaltmiete 2025 +2,1 %).

AnnahmenBeispielszenario

Beispiel 2 % (Destatis-Häuserpreisindex 2020–2025: rund 1,9 % pro Jahr).

Beispiel 6,7 %: MSCI World (EUR, netto) seit 2000. Keine Prognose.

Für die Anzeige in heutiger Kaufkraft und die Kostensteigerung. Beispiel 2 % (EZB-Ziel).

Steuern auf die Alternativanlage
Kirchensteuer
Sparer-Pauschbetrag

§ 20 InvStG. Abgeltungsteuer 25 % plus 5,5 % Soli (§ 32d EStG), versteuert beim Verkauf am Ende.

Ergebnis

Unter diesen Annahmen liegt der Mieter nach 30 Jahren vorn, um

47.698 €

in heutiger Kaufkraft 26.333 €

Break-even (Käufer holt auf)

nicht im Zeitraum

Im 1. Monat

Käufer

1.870 €

Mieter

1.300 €

davon Rate
1.731,40 €
davon Instandhaltung
102,00 €
davon Hausgeld
36,58 €
Kaufnebenkosten
46.280 €
Darlehen
346.280 €
Restschuld nach 10 Jahren
261.297 €
Rate danach
1.731,40 €
Kaufpreisfaktor (eher teuer)
25,6

Modellrechnung, keine Steuer- oder Anlageberatung. Copreo vermittelt keine Kredite und keine Immobilien.

Vermögen nach Steuern, jeweils am Jahresende
  • Käufer
  • Mieter
Nach 30 Jahren: Käufer 802.744 €, Mieter 850.442 €. Pfeiltasten zeigen die einzelnen Jahre.0 €250 Tsd. €500 Tsd. €750 Tsd. €1 Mio. €036912151821242730MieterKäufer
Als Tabelle anzeigen
JahrKäuferMieter
053.720 €100.000 €
168.774 €112.598 €
284.275 €125.365 €
3100.239 €138.591 €
4116.680 €152.303 €
5133.616 €166.530 €
6151.061 €181.303 €
7169.034 €196.656 €
8187.553 €212.623 €
9206.635 €229.240 €
10226.301 €246.549 €
11246.569 €264.591 €
12267.461 €283.411 €
13288.997 €303.056 €
14311.201 €323.577 €
15334.094 €345.028 €
16357.702 €367.467 €
17382.048 €390.955 €
18407.157 €415.555 €
19433.058 €441.338 €
20459.777 €468.378 €
21487.342 €496.751 €
22516.144 €526.899 €
23546.313 €559.007 €
24577.921 €593.201 €
25611.041 €629.618 €
26645.753 €668.403 €
27682.140 €709.708 €
28720.245 €753.698 €
29760.399 €800.547 €
30802.744 €850.442 €

Unter diesen Annahmen holt der Käufer den Mieter in 30 Jahren nicht ein: Die Kaufnebenkosten und Zinsen sind am Anfang verloren, und das Depot des Mieters wächst mit Rendite und Zinseszins mindestens so schnell wie das Vermögen in der Immobilie.

Wie empfindlich ist das Ergebnis?

Jede Annahme einzeln um einen Prozentpunkt verschoben, alles andere bleibt gleich. Differenz = Vermögen Käufer − Mieter nach 30 Jahren (heute: −47.698 €).

Annahme−1 ProzentpunktBreak-even+1 ProzentpunktBreak-even
Sollzins und Anschlusszins+158.584 €Jahr 8−239.131 €nicht im Zeitraum
Wertsteigerung−233.103 €nicht im Zeitraum+198.663 €Jahr 7
Rendite der Alternativanlage+140.908 €Jahr 11−292.333 €nicht im Zeitraum
Mietsteigerung−208.870 €nicht im Zeitraum+142.267 €Jahr 13
Vorsprung des Käufers (Vermögen Käufer − Mieter); unter null liegt der Mieter vorn
  • Vorsprung
Nach 30 Jahren: Vorsprung -47.698 €. Pfeiltasten zeigen die einzelnen Jahre.−60 Tsd. €−40 Tsd. €−20 Tsd. €0 €036912151821242730Vorsprung
Als Tabelle anzeigen
JahrVorsprung
0-46.280 €
1-43.824 €
2-41.090 €
3-38.352 €
4-35.622 €
5-32.914 €
6-30.242 €
7-27.622 €
8-25.070 €
9-22.605 €
10-20.249 €
11-18.022 €
12-15.950 €
13-14.059 €
14-12.376 €
15-10.934 €
16-9.766 €
17-8.907 €
18-8.398 €
19-8.280 €
20-8.601 €
21-9.409 €
22-10.755 €
23-12.694 €
24-15.280 €
25-18.577 €
26-22.649 €
27-27.568 €
28-33.452 €
29-40.148 €
30-47.698 €
Jahrestabelle anzeigen
JahrMiete im JahrKäufer zahlt im JahrImmobilienwertRestschuldDepot KäuferDepot MieterVermögen KäuferVermögen MieterDifferenz
115.600 €22.440 €408.000 €339.226 €0 €113.578 €68.774 €112.598 €−43.824 €
215.912 €22.473 €416.160 €331.885 €0 €127.751 €84.275 €125.365 €−41.090 €
316.230 €22.507 €424.483 €324.244 €0 €142.550 €100.239 €138.591 €−38.352 €
416.555 €22.542 €432.973 €316.292 €0 €158.011 €116.680 €152.303 €−35.622 €
516.886 €22.577 €441.632 €308.017 €0 €174.171 €133.616 €166.530 €−32.914 €
617.224 €22.613 €450.465 €299.404 €0 €191.070 €151.061 €181.303 €−30.242 €
717.568 €22.650 €459.474 €290.440 €0 €208.748 €169.034 €196.656 €−27.622 €
817.919 €22.687 €468.664 €281.111 €0 €227.250 €187.553 €212.623 €−25.070 €
918.278 €22.725 €478.037 €271.402 €0 €246.624 €206.635 €229.240 €−22.605 €
1018.643 €22.764 €487.598 €261.297 €0 €266.919 €226.301 €246.549 €−20.249 €
1119.016 €22.804 €497.350 €250.781 €0 €288.188 €246.569 €264.591 €−18.022 €
1219.397 €22.844 €507.297 €239.836 €0 €310.488 €267.461 €283.411 €−15.950 €
1319.785 €22.886 €517.443 €228.445 €0 €333.879 €288.997 €303.056 €−14.059 €
1420.180 €22.928 €527.792 €216.591 €0 €358.425 €311.201 €323.577 €−12.376 €
1520.584 €22.971 €538.347 €204.253 €0 €384.193 €334.094 €345.028 €−10.934 €
1620.996 €23.015 €549.114 €191.413 €0 €411.256 €357.702 €367.467 €−9.766 €
1721.415 €23.060 €560.097 €178.049 €0 €439.689 €382.048 €390.955 €−8.907 €
1821.844 €23.105 €571.298 €164.141 €0 €469.574 €407.157 €415.555 €−8.398 €
1922.281 €23.152 €582.724 €149.666 €0 €500.998 €433.058 €441.338 €−8.280 €
2022.726 €23.199 €594.379 €134.602 €0 €534.053 €459.777 €468.378 €−8.601 €
2123.181 €23.248 €606.267 €118.924 €0 €568.836 €487.342 €496.751 €−9.409 €
2223.644 €23.297 €618.392 €102.607 €359 €605.810 €516.144 €526.899 €−10.755 €
2324.117 €23.348 €630.760 €85.626 €1.179 €645.187 €546.313 €559.007 €−12.694 €
2424.600 €23.399 €643.375 €67.952 €2.498 €687.125 €577.921 €593.201 €−15.280 €
2525.092 €23.452 €656.242 €49.559 €4.358 €731.788 €611.041 €629.618 €−18.577 €
2625.593 €23.505 €669.367 €30.416 €6.802 €779.354 €645.753 €668.403 €−22.649 €
2726.105 €23.560 €682.755 €10.493 €9.879 €830.012 €682.140 €709.708 €−27.568 €
2826.627 €13.457 €696.410 €0 €23.982 €883.963 €720.245 €753.698 €−33.452 €
2927.160 €2.895 €710.338 €0 €50.652 €941.420 €760.399 €800.547 €−40.148 €
3027.703 €2.953 €724.545 €0 €79.557 €1.002.613 €802.744 €850.442 €−47.698 €
Quellen der Vorbelegung

Marktannahmen sind ein Beispielszenario: Sie stammen aus den genannten Quellen, du kannst jeden Wert ändern. Historische Werte sind keine Prognose.

Grunderwerbsteuer Nordrhein-Westfalen: 6,5 % seit 01.01.2015, recht.nrw.de, Gesetz über die Festsetzung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer. Abgeltungsteuer 25 % (§ 32d EStG), Solidaritätszuschlag 5,5 % (§ 4 SolZG), Sparer-Pauschbetrag (§ 20 Abs. 9 EStG), Teilfreistellung 30 % für Aktienfonds (§ 20 InvStG).

  • Betriebskosten wie Heizung, Wasser, Müll und Grundsteuer zahlen Mieter und Eigentümer gleichermaßen. Sie fallen deshalb aus dem Vergleich heraus.
  • Instandhaltung und Hausgeld steigen im Modell mit der Inflation. Wer weniger zahlt, legt die Differenz jeden Monat an.
  • Nach der Zinsbindung läuft das Darlehen zum Anschlusszins weiter: neue Rate aus der Restschuld über die ursprünglich geplante Restlaufzeit.
  • Depotsteuer so gerechnet, als würde im jeweiligen Jahr alles verkauft; Sparer-Pauschbetrag einmal angesetzt, Vorabpauschale nicht einzeln. Der Verkauf der selbst genutzten Immobilie ist steuerfrei (§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 3 EStG).

Ob Kaufen oder Mieten am Ende mehr Vermögen bringt, lässt sich nicht pauschal sagen. Der Rechner stellt beide Wege nebeneinander und rechnet sie Monat für Monat durch. So siehst du, welche Annahmen das Ergebnis tragen. Er rechnet nur und berät nicht.

So rechnet das Modell

Käufer und Mieter starten mit demselben Eigenkapital. Der Käufer zahlt damit die Kaufnebenkosten und einen Teil des Kaufpreises, den Rest finanziert er. Der Mieter legt das Eigenkapital vollständig an, zum Beispiel in einem breit gestreuten Aktien-ETF.

Jeden Monat zahlt der Käufer die Kreditrate, die Instandhaltung und das nicht umlagefähige Hausgeld. Der Mieter zahlt die Kaltmiete. Wer weniger zahlt, legt die Differenz an. Am Anfang ist das meist der Mieter. Ist der Kredit getilgt, zahlt der Käufer weniger und spart seinerseits.

Betriebskosten wie Heizung, Wasser, Müllabfuhr und Grundsteuer tragen Mieter und Eigentümer gleichermaßen. Sie fallen deshalb aus dem Vergleich heraus.

Die Formeln:

  • Kaufnebenkosten = Kaufpreis · (Grunderwerbsteuer + Notar und Grundbuch + Makler)
  • Darlehen = Kaufpreis + Nebenkosten − Eigenkapital
  • Rate = Darlehen · (Sollzins + anfängliche Tilgung) / 12
  • Vermögen Käufer = Immobilienwert − Restschuld − Verkaufskosten + Depot nach Steuern
  • Vermögen Mieter = Depot nach Steuern
  • Immobilienwert nach t Jahren = Kaufpreis · (1 + Wertsteigerung)^t

Nach der Zinsbindung läuft das Darlehen zum Anschlusszins weiter. Der Rechner bildet dann eine neue Rate aus der Restschuld und der ursprünglich geplanten Restlaufzeit. Das Darlehen endet also zum selben Zeitpunkt, nur die Rate passt sich an. Bleibt der Zins gleich, bleibt auch die Rate gleich.

Steuern im Modell

Der Verkauf einer selbst genutzten Immobilie ist steuerfrei (§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 3 EStG). Auf Gewinne im Depot fällt dagegen Abgeltungsteuer von 25 % an, dazu 5,5 % Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bei Aktienfonds sind 30 % der Erträge steuerfrei (Teilfreistellung nach § 20 InvStG), außerdem bleibt der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € bzw. 2.000 € frei.

Vereinfachung: Der Rechner besteuert das Depot so, als würde es im jeweiligen Jahr vollständig verkauft, und setzt den Pauschbetrag einmal an. Im echten Leben fällt bei thesaurierenden Fonds jedes Jahr eine Vorabpauschale an. Sie richtet sich nach einem Basiszins, den das Bundesfinanzministerium jährlich bekannt gibt, und wird beim Verkauf angerechnet. Das verschiebt einen Teil der Steuer nach vorn, ändert die Gesamtsteuer aber kaum.

Beispiel mit dem Beispielszenario

Eine 85-m²-Wohnung in Nordrhein-Westfalen kostet 400.000 €. Das Eigenkapital beträgt 100.000 €. Eine vergleichbare Wohnung kostet 1.300 € Kaltmiete. Das Beispielszenario rechnet mit 4,0 % Sollzins, 2 % anfänglicher Tilgung und 10 Jahren Zinsbindung. Für Wertsteigerung, Mietsteigerung und Inflation nimmt es je 2 % an, für das Depot 6,7 % Rendite abzüglich 0,2 % Kosten. Betrachtet werden 30 Jahre.

  • Kaufnebenkosten: 6,5 % + 1,5 % + 3,57 % = 46.280 €
  • Darlehen: 400.000 + 46.280 − 100.000 = 346.280 €
  • Rate: 346.280 € · 6 % / 12 = 1.731,40 €
  • Käufer im ersten Monat: 1.731,40 + 102,00 (14,40 €/m² · 85 m² / 12) + 36,58 = 1.869,98 €
  • Mieter im ersten Monat: 1.300 €; er legt 569,98 € an
  • Restschuld nach 10 Jahren: 261.297 €
  • Kaufpreisfaktor: 400.000 / 15.600 = 25,6

Unter diesen Annahmen holt der Käufer den Mieter in 30 Jahren nicht ein. Am nächsten kommt er in Jahr 19 mit 8.280 € Rückstand. Danach wächst der Abstand wieder, nach 30 Jahren hat der Mieter 47.698 € mehr, in heutiger Kaufkraft 26.333 €. Der Grund: Das Depot des Mieters ist dann so groß, dass Rendite und Zinseszins es schneller wachsen lassen als die Immobilie mit 2 % Wertsteigerung.

Das Ergebnis kippt schon bei kleinen Änderungen. Mit einem Prozentpunkt mehr Wertsteigerung liegt der Käufer nach 30 Jahren rund 199.000 € vorn, mit einem Prozentpunkt weniger Zins rund 159.000 €. Ein Prozentpunkt mehr Depotrendite vergrößert den Vorsprung des Mieters dagegen auf rund 292.000 €. Die Sensitivitätstabelle im Rechner zeigt diese Wirkung für Zins, Wertsteigerung, Rendite und Mietsteigerung.

Grenzen des Modells

  • Die Annahmen bleiben über die ganze Laufzeit gleich. Historische Werte sind keine Prognose.
  • Der Mieter muss die Differenz wirklich jeden Monat anlegen. Wer sie ausgibt, hat am Ende weniger.
  • Kursrückgänge, Leerstand, Sanierungsstau und Umzüge bildet das Modell nicht ab.
  • Die Instandhaltung im Beispiel ist der Modellwert der ImmoWertV, mit dem Verbraucherpreisindex auf 2026 fortgeschrieben (14,40 €/m²). Ältere Gebäude brauchen oft deutlich mehr.
  • Nicht enthalten sind Förderungen, Wohngeld, Mietpreisbremse, Modernisierungsumlagen und das Gefühl, im Eigentum zu wohnen.

Häufige Fragen

Welcher Kaufpreisfaktor gilt als hoch?

Eine feste Grenze gibt es nicht. Als Faustregel gilt ein Faktor unter 20 als günstig im Verhältnis zur Miete und einer über 25 als teuer. Der Faktor sagt aber nichts über Zins, Wertsteigerung und Rendite der Alternative. Deshalb rechnet der Rechner den ganzen Verlauf.

Warum kann der Käufer erst vorn und später wieder hinten liegen?

Weil zwei Vermögen unterschiedlich wachsen. Die Immobilie wächst mit der Wertsteigerung, das Depot mit der Rendite und dem Zinseszins auf ein immer größeres Kapital. Liegt die Depotrendite deutlich über der Wertsteigerung, holt der Mieter langfristig wieder auf.

Muss ich beim Verkauf meiner selbst genutzten Wohnung Steuern zahlen?

In der Regel nicht. Nach § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 3 EStG ist der Verkauf steuerfrei, wenn du die Immobilie ausschließlich selbst bewohnt hast oder im Verkaufsjahr und den beiden Jahren davor. Bei Vermietung gilt die Zehnjahresfrist.

Welche Maklerprovision zahlt der Käufer?

Beauftragen Käufer und Verkäufer bei einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus denselben Makler, zahlen beide nach § 656c BGB gleich viel. Das Beispielszenario nimmt 3,57 % für den Käufer an. Das ist eine Annahme, die regional verschieden ist. Ohne Makler trägst du 0 % ein.

Kein Kredit- und kein Immobilienangebot: Copreo vermittelt keine Kredite und keine Immobilien.

Die Ergebnisse sind Modellrechnungen und keine Anlage- oder Steuerberatung.

Quellen

  1. Deutsche Bundesbank, MFI-Zinsstatistik: Wohnungsbaukredite an private Haushalte, Zinsbindung über 10 Jahre — Deutsche Bundesbank · abgerufen am 28. Oktober 2026
  2. Häuserpreisindex — Statistisches Bundesamt (Destatis) · abgerufen am 28. Oktober 2026
  3. Verbraucherpreisindex 2025, Pressemitteilung Nr. 019 vom 16. Januar 2026 (Nettokaltmieten) — Statistisches Bundesamt (Destatis) · abgerufen am 28. Oktober 2026
  4. MSCI World Index (EUR), Net Returns, Factsheet — MSCI · abgerufen am 28. Oktober 2026
  5. Geldpolitische Strategie der EZB (Inflationsziel 2 %) — Europäische Zentralbank · abgerufen am 28. Oktober 2026
  6. Immobilienwertermittlungsverordnung, Anlage 3 (Bewirtschaftungskosten) — Bundesministerium der Justiz / Gesetze im Internet · abgerufen am 28. Oktober 2026
  7. § 23 Einkommensteuergesetz – Private Veräußerungsgeschäfte — Bundesministerium der Justiz / Gesetze im Internet · abgerufen am 28. Oktober 2026
  8. § 32d und § 20 Einkommensteuergesetz – Abgeltungsteuer und Sparer-Pauschbetrag — Bundesministerium der Justiz / Gesetze im Internet · abgerufen am 28. Oktober 2026
  9. § 20 Investmentsteuergesetz – Teilfreistellung — Bundesministerium der Justiz / Gesetze im Internet · abgerufen am 28. Oktober 2026
  10. § 656c Bürgerliches Gesetzbuch – Lohnanspruch bei Tätigkeit für beide Parteien — Bundesministerium der Justiz / Gesetze im Internet · abgerufen am 28. Oktober 2026